Halbes Jahr am Muttertag

Gleich zwei Dinge am heutigen Tag, die mich eigentlich fröhlich stimmen. Verheimlichen wir einmal die Uhrzeit, damit meine Freundin nicht spitz bekommt, um wieviel Uhr ich heute noch vor dem Computer sitze. Denn morgen habe ich die praktische Abiturprüfung im Volleyball. Dafür muss ich fit sein, dass weiß ich selbst, nur was soll man tun, wenn man nicht schlafen kann? Mein Schlafrhythmus ist vollkommen im Eimer, die letzten Tage habe ich um 5:00 oder 6:00 Uhr am Morgen noch vor dem Computer gesessen, Fernsehen geguckt oder mir eine Lektüre gegönnt. Ich kann meine Freundin aber beruhigen, es ist noch nicht 5:00 Uhr. 🙂
Continue reading “Halbes Jahr am Muttertag”

Halbzeit und Fifa Soccer

Eine etwas längere Durststrecke seit ich einen Tagebucheintrag geschrieben habe, richtig. 4 Tage seit dem letzten Tagebucheintrag. Mir hat einfach die Zeit gefehlt. Donnerstag Nachmittag musste ich in die Sporthalle Hölterfeld und bin danach gegen 19:00 Uhr etwa zum F., habe ihm seinen Computer eingerichtet und wir haben dann zumindest noch ein paar mal Fifa Soccer gespielt. Wer die vier Partien gewonnen hat, die wir gespielt haben? Ich. 🙂 Nun, wir haben sowohl Frankreich 98 als auch Fifa 2000 gespielt und ich habe mich in beiden Spielen recht schnell wieder zurecht gefunden. Tut mir Leid F., vielleicht hast du beim nächsten Mal mehr Glück.
Continue reading “Halbzeit und Fifa Soccer”

Fettnäpfchen…

Heute war es wieder so weit – jemandem, den ich besonders mag, hab ich wehgetan. Das kommt bei mir nicht selten vor, und meistens trete ich aus einem Fettnäpfchen heraus und in ein anderes hinein. An dieser Stelle möchte ich mich noch mal dafür entschuldigen. Ich liebe Dich, M. Was war passiert? Nun, ich habe sie, mit dem, was ich getan habe und was ich in meinem Tagebuch geschrieben habe, sehr verletzt. Natürlich hat sie nicht nur diese schlechten Seiten und ist zickig und hat blöde Freunde, wie ich sie meistens in den Einträgen beschrieben habe. Sie war auch für mich da, als ich krank war, sie gibt mir Wärme und Geborgenheit. Es liegt aber in meiner Natur, alle guten Dinge an einem Menschen zu verheimlichen und immer nur die schlechten Dinge zu betonen; mein Vater ist genauso. M. war aber die erste, die mich insgesamt etwas befreit hat, mit ihr habe ich Dinge getan, die ich noch mit niemand anderem vorher gemacht habe. Sie hat Recht, wenn sie sagt, dass ich mich in Anwesenheit anderer ganz anders verhalte. Das ist mein Rollenspiel, was ich in meinem Leben angefangen habe zu spielen und wohl bis zum Ende spielen werde; als Kind hat man sich über so etwas noch keine Gedanken gemacht. Damals war man unbefangen und frei, heute spielt man Rollen, um allen gerecht zu werden, dass das nicht immer klappt, sieht man ja.

Gutes Gefühl…

Die erste Abiturklausur ist geschrieben – das Dumme dabei? Ich habe ein gutes Gefühl. Das letzte Mal, als ich ein gutes Gefühl wegen einer Klausurnote in Geschichte hatte, war die Note hinterher nicht so gut. Nur eine 4+. Ergo muss ich mir ernsthaft Gedanken über eine Teilnahme an der Abweichungsprüfung im Fach Geschichte machen, denn meine Noten im Mündlichen waren immer besser. Im Schnitt hab ich so eine bessere Note bekommen, als ich eigentlich in den Klausuren immer geschrieben habe. Nun, warten wir die Ergebnisse ab. Weiterhin nimmt mich mit, dass ich entweder in Mathe oder in Englisch eine einigermaßen gute Leistung bringen muss, damit ich mein Abitur schaffe. Teu, teu, teu. Die insgesamt nötigen 100 Punkte für das Abitur zu erreichen, macht mir dabei weniger Sorgen, als dass ich mindesten 25 Punkte in einem Leistungskurs erreiche. Eigentlich sind ja die Leistungskurse, die Fächer mit den besseren Noten, doch auch im Fach Englisch, in dem ich bisher immer eine befriedigende Note hatte, habe ich mit der Vorklausur ein bisschen zu wenige Punkte eingeheimst. Ergo muss ich mir jetzt Sorgen darum machen, wie ich die restlichen Punkte noch hole. Ansonsten wird mir nichts anderes übrig bleiben, als noch ein Schuljahr dran zu hängen und zwar in Bergisch Gladbach.
Continue reading “Gutes Gefühl…”

Gespräche am Ostermontag

Ostermontag – noch ein Feiertag. Heute Mittag hat mich meine Freundin geweckt, es war glaube ich halb ein Uhr. Sie ist noch eine halbe Stunde geblieben und wurde dann abgeholt, wollte sich zum Lernen treffen. Der P. und der F. hingegen wollten Fußballspielen, doch leider hatte ich keine Zeit. Ich hab mit B. Mathe lernen wollen, doch irgendwie kam dabei auch nicht viel rum. Wir haben wohl ein, zwei Aufgaben gelöst gekriegt, aber im Nachhinein bin ich sehr unzufrieden damit. Nicht weil B. nicht vielleicht hätte mehr machen sollen, nein, weil ich mich selbst wieder zu sehr vom Computer habe ablenken lassen. Dafür hab ich zuhause noch ein wenig für Geschichte tun können. Englisch und Sport habe ich aber noch gar nicht angeguckt.
Continue reading “Gespräche am Ostermontag”

Um 2 Vereinbarungen gemogelt

Eigentlich wollten der P. und der F. heute mit mir auf ein Fußballspiel nach Gladbach. Doch ich habe, weil ich nicht so richtig wollte, mal lieber abgesagt. Das Spiel hat Gladbach mit 4:2 gewonnen. Ich weiß nicht, ob es P. und F. ein Trost ist, dass ich ein paar neue Musikstücke gefunden habe, die ihnen vielleicht gefallen – eher nicht. Meiner Freundin hatte ich erzählt, dass ich beim Fußball bin und meiner Großmutter auch. Auf diese Weise habe ich mich um 2 Vereinbarungen gemogelt. Denn ich hatte weder Lust, heute in Bergisch Gladbach eine Satellitenschüssel auf dem Dach einzurichten, noch mich mit meiner Freundin zu treffen. Tja, so ist das. Ein wenig unwohl fühle ich mich deswegen schon, weil ich eigentlich heute viel hätte unternehmen können, doch eigentlich wieder nichts gemacht habe. Nichts stimmt nicht ganz, denn in Geschichte bin ich jetzt schon bei der französischen Revolution angekommen. Doch irgendwie will das Lernen nicht so richtig vorwärts kommen.
Continue reading “Um 2 Vereinbarungen gemogelt”

Karfreitag

Karfreitag, der 21.04.2000, ein christlicher Feiertag. Ich merke immer mehr, wie ich einfach nur in den Tag versinke und meine Anstrengungen etwas für die Abiturklausuren zu tun, sind gleich Null. 🙁 Bis jetzt habe ich nur ein wenig für das Fach Sport gelesen, und darüber hinaus bin ich in Geschichte von 1648 bis 1754 gekommen. Nicht sehr weit, wenn man bedenkt, dass ich noch 200 Jahre vor mir habe und ebenso Mathematik und Englisch wiederholen muss.
Continue reading “Karfreitag”

SV Bayer Wuppertal gegen Unicaja Almería

Einen Zufall nenn ich das doch. Meine Freundin lud mich ein, dass ich mir doch mit ihr ein Volleyballspiel des SV Bayer Wuppertal angucken möge. Einen Kumpel von mir mitgenommen und ihren Bruder und seine Freundin im Schlepptau, haben wir uns das Spiel in Wuppertal angeguckt.

Ich hatte bisher keine Vorstellung von einem professionellen Volleyballspiel. Wenn ich das Gesehene mit den Bildern aus mancher Fernsehübertragung vergleiche, dann muss ich zugeben, dass das Fernsehen nur die halbe Wahrheit zeigt.

Ich war, obwohl das Spiel bei einer Herrenmannschaft eher auf den Angriff ausgerichtet ist, trotzdem sehr angeregt von den kurzlebigen Spielzügen.
Continue reading “SV Bayer Wuppertal gegen Unicaja Almería”

Computer-BILD Spiele

Das preisgünstigste Spielemagazin mit CD-ROM“, prangt als Slogan direkt auf dem Cover der Zeitschrift. Sie kommt daher in einem Format, größer als DIN A4, genauso wie ihre Schwesterzeitschrift, die Computer BILD. Ein Mal zur Probe gekauft und gelesen, stellt sich die Zeitschrift als nicht ganz so großer Hit heraus. Was bedeutet dies im Detail? Für mich persönlich heißt es: Ich finde es zwar gut, dass in der Zeitschrift über mehrere Systeme, wie PC, Dreamcast, N64, PSX, Gameboy u. a. m. berichtet wird. Doch dafür gerät dann die Berichterstattung insgesamt zu flach. Auffallend ist auch, dass, wohl als Folge des billigen Preises, an der Redaktion gespart werden musste.
Continue reading “Computer-BILD Spiele”

Internet um (k)einen Preis – die Situation am Gertrud-Bäumer-Gymnasium in Remscheid

Der letzte Tag der offenen Tür gibt mir als Oberstufenschüler den Anlass, darüber zu schreiben, wie sich das Verhältnis von Schule zum Internet an unserer Schule darstellt. Als jemand, der sich für das Internet interessiert, fällt es mir schwer zu glauben, dass am Samstag den 22.01.2000, am Tag der offenen Tür des GBG, doch tatsächlich die Homepage unserer Schule präsentiert wurde, die ich und ein Gruppe von Gleichgesinnten, damals, d.h. vor ca. 3 Jahren im Rahmen einer Projektwoche an der Universität in Wuppertal, erstellt hatten. Ich wunderte mich schon sehr, da das Internet an diesem Tag durchaus als Herzeigeobjekt präsentiert wurde und sich einige Eltern mit ihren Kindern dafür interessierten. Ich selbst habe mich an dem Tag für einige Zeit im Präsentationsraum 310 aufgehalten und die Reaktion von Eltern und Kindern gleichermaßen beobachtet.
Continue reading “Internet um (k)einen Preis – die Situation am Gertrud-Bäumer-Gymnasium in Remscheid”