Erfüllung einer Denotation?!

Der 4te Abschnitt Erfüllung im 4ten Kapitel dient Goodman dazu den Sachverhalt näher zu erläutern, wann und wie ein Objekt etwas erfüllt. Dies allerdings nur auf einer Metaebene, weil es ihm immer noch um die Differenzierung von sprachlichen und nichtsprachlichen Symbolsystemen geht. “Ein Symbolsystem besteht aus einem Symbolschema, das mit einem Bezugnahmegebiet korreliert wird” (S. 139), gibt Goodman als erste Erläuterung direkt zu Beginn des Abschnitts an.
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Zusammensetzung von Charakteren

Der dritte Abschnitt des 4ten Kapitels Theorie der Notation aus Nelson Goodmans Sprachen der Kunst lautet genauso wie die Überschrift dieses Artikels. Goodman weist hier nur der Vollständigkeit halber auf Begriffe hin, die er im Folgenden verwenden wird, er definiert sie also. “Eine Inskription ist atomar, wenn sie keine andere Inskription enthält; andernfalls ist sie zusammengesetzt” (S. 137), schreibt Goodman.
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Syntaktische Erfordernisse einer Partitur?

Während wir im ersten Abschnitt des 4ten Kapitels Theorie der Notation, auf den bereits eingegangen wurde (vgl. Artikel vom 11.07.2005), auf die folgenden Untersuchungen der Unterscheidungen zwischen Sprachen und nichtsprachlichen Symbolsystemen, so wie deren Merkmalen, hingewiesen hatten, folgt mit dem 2ten Abschnitt Syntaktische Erfordernisse nun ein erstes Bündel von Merkmalen, die es zu untersuchen gilt.
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“Die primäre Funktion einer Partitur”

Derart könnte die Überschrift des ersten Abschnitts im 4ten Kapitel Theorie der Notation lauten. Stattdessen fehlt der Objektbezug und die Überschrift lautet demnach nur Die primäre Funktion. Der letzte Eintrag über Nelson Goodmans Sprachen der Kunst ist datiert vom 16. Juni. Aus diesem Grund gilt es, einiges aufzuholen, um auf dem Stand der Semesterleistung zu gelangen.
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Kunst und Authentizität

Kunst und Authentizität lautet die Überschrift des 3ten Kapitels in Nelson Goodmans Monographie Sprachen der Kunst. Dieses Kapitel Abschnitt dient in meinen Augen im Wesentlichen dazu, eine Grundlage zu schaffen, für die folgenden Gedanken über Symbolsysteme. Unsere Gedanken werden gezielt von Goodman hinter die Kulissen von normalen Verstehensvorgängen geführt, um sie uns gewahr werden zu lassen.
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Proben und Etiketten

Proben und Etiketten haben eine Beziehung zueinander. Von dieser und anderer Beziehung schreibt Nelson Goodman in dem ebenso betitelten Abschnitt. Genau genommen hat Goodman in

“diesem Abschnitt […] fast durchgängig die Exemplifikation anderen Beziehungen gegenübergestellt, insbesondere dem Besitz (der gar keine Bezugnahme ist) und der Denotation (die in der entgegengesetzten Richtung verläuft)” (S. 71).

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Ausdrucksbeziehung: Ein Unterschied im Gebiet?! und in der Richtung!

Wir hatten uns am 10. Mai zuletzt mit Nelson Goodman auseinander gesetzt. Jetzt wird es aber langsam wieder Zeit, in die Thematik einzusteigen, da das Seminar weitergeht. Streng genommen ist diese Thematik schon in einer Seminarsitzung abgehandelt worden, ich werde sie aber, der Ordnung halber und für meine eigene Vorbereitung auf die Sitzung morgen, nicht einfach ad acta legen können, ehe ich nicht ein wenig darüber geschrieben habe. Das zweite Kapitel in Goodmans Buch Sprachen der Kunst ist überschrieben mit Der Klang der Bilder. Die ersten beiden Abschnitte in diesem Kapitel leiten die Diskussion über den Begriff “Ausdruck” ein und führen gleichzeitig eine neue Form der Bezugnahme, die Exemplifikation.
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Abbildung und Beschreibung

Im letzten Abschnitt Abbildung und Beschreibung des ersten Kapitels, der knapp geraten ist, fasst Goodman genauso kurz und knapp einige Gedanken zusammen, die mit den Differenzen, respektive Gemeinsamkeiten von Abbildung und Beschreibung zu tun haben. Mit Rückblick auf den letzten Eintrag heißt es dort auch: “Sowohl Abbildung als auch Beschreibung sind an der Formung und Charakterisierung der Welt beteiligt; und sie interagieren miteinander wie auch mit der Wahrnehmung und dem Wissen” (S. 48).
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