Literatur

Ich möchte an dieser Stelle Interessierte über meine Literatur informieren. Diese Seite kann als Einstieg dienen in die unterschiedlichen Abteilungen. Ich habe nicht alle literarischen Ergüsse online publiziert, aus unterschiedlichen Gründen. Bislang finden sich aber eine Reihe von Gedichten, Kurzgeschichten und sogar Teile von Romanprojekten auf diesen Seiten, die man ebenfalls über die Navigation erreichen kann. Dazu kommen die Texte, die sich durch ihren dialogischen Charakter auszeichnen.

Gelesen werden

Die Frage, die Leute sich stellen ist, warum schreiben sie. Ich bin ehrlich – ich möchte gelesen werden. Dieser Gedanke kam erst spät in mir auf. Denn früher dachte ich nicht daran, überhaupt viel zu publizieren. Das änderte sich, als ich mit dem Studium der Linguistik begann. Seinerzeit vervielfachten sich meine Worte und Texte. Irgendwie hatte das Studienfach Raum und Zeit besorgt, sich mit der Materie zu beschäftigen, die ich in einem eher nicht-akademischen Sinn besonders interessant finde. Ich bin kein Akademiker, da ich die Attitüde nicht mag, die Akademikern anerzogen wird. Doch ich denke und brüte gerne über meinen Texten und Ideen. Es war fast so als hätte das Studium eine Saite in mir angeschlagen und ich mich dabei wohlgefühlt.

Abwechslung als Antrieb

Über die Zeit habe ich dieses unreflektierte Handeln immer bewusster wahrgenommen als einen Katalysator für meine eigenen Gedanken und Gefühle. Aus vielen meiner Texte sprechen Emotionen, aber auch Sehnsüchte. Je länger ich studierte, desto größer wurde meine Kenntnis von Literatur, aber nicht im Sinne von Wissen, sondern in erster Linie von Ideen, Stimmungen und Horizonten. Ich fing an, mich auszuprobieren. Neugier, in der Art, dass man es Gier nach Neuem nennen mag, trieb mich an. Viel zu schnell werden Verhaltensweisen anderer, und meine eigenen mir fad und langweilig. Drum suche ich die Abwechslung. Wer meine Texte betrachtet, der wird Brüche feststellen, die zum Teil daher rühren, dass ich mit meinen Interessen in eine andere Richtung schwenkte. Ich kann mich nicht zwingen, zu schreiben. Ich schreibe einfach. Manchmal allerdings verbiete ich es mir auch, weil meine Worte, wie ich mittlerweile weiß, eine große Kraft haben können und es Leute gibt, die man nicht unnötig vor den Kopf stoßen muss, oder deren eigene gedankliche Folie viele Dinge zu negativ interpretieren lässt. Das ist meine bisherige Lebensleistung: Ich habe gelernt zurückzustecken und dem Egoismus, auch der Selbstdarstellung, ein Schnippchen zu schlagen.

Texte erläutern?

Uneins bin ich derzeit, ob ich anfangen soll, meine Texte zu erläutern. Mir würde es durchaus Freude bereiten, an meine eigenen Texte heran zu treten, und einige der Gedanken zu artikulieren, die ich beim Schreiben hatte. Gleichzeitig engt das den Sinnhorizont von Texten ein, von denen ich erfahren durfte, dass sie mehr Nuancen zeigen als mir zunächst bewusst sind. Es finden sich bislang ein paar Informationen auf den einzelnen Unterseiten der Literatur-Rubrik und dazu habe ich begonnen, Informationen über Figuren und Charaktere, die ich in meinen Texten auftreten lasse, ein wenig zusammenzuschreiben.

One Comment

  1. Bin der Meinung, daß Erläuterungen an der einen oder anderen Stelle angebracht sind….jedoch stellt sich hier die Frage…wo und in welchem Umfang, um bis ins letzte zu beschreiben, was der Autor vermitteln möchte….Informationen…oder Gefühle….

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