Game theory – the basics

I will try to summarize what I am learning this year in a sociology lecture on game theory. What is it all about? Obviously there is an inclusion of strategies, rules and all that used in computer games within the scoop of what game theory is analyzing. Everyone who wants to get into this topic has to think about some prerequisites first: what is the deal of game theory and what is it not. Games of Strategy, a textbook from Avinash Dixit and Susan Skeath is the basis for my learning and hence the article’s citations and links are related to this book in particular. I don’t know yet wether I will start summarizing this semestre’s German lectures on game theory as well but it could be possible that whenever I think there is some useful information I will publish it here, merely in German tongue then.
Continue reading →

Verbindung von sozialem und symbolischem Raum

Im Nachhinein betrachtet hat die Lektüre dieses Aufsatzes Sozialer Raum, symbolischer Raum aus Bourdieus Buch Praktische Vernunft vor allem als einführende Erläuterung, als Vorstellung Bourdieus Konzept des sozialen Raums gedient. Der Aufsatz entspricht in einem ersten Teil einem Vortrag, den Bourdieu 1989 in Japan gehalten hat, und in einem zweiten Teil einem Vortrag, den er im selben Jahr in Ost-Berlin gehalten hat. Doch beginnen wir vorne…
Continue reading →

Struktur von Erkenntnisweisen

Um genauer sagen zu können, wie die Verknüpfung von Klassenlage zu Lebensstilen funktioniert, geht Müller den Weg, dass er dem Leser diesen Bereich im dritten Kapitel Geschmackskulturen und Lebensstile näher zu erläutern versucht. Es geht zunächst um die Grundlage jedweder Bewertung und jedweden Geschmacks, der Erkenntnis. Das Feld der Erkenntnis, eine strukturtheoretische Betrachtungsweise von Erkenntnisprozessen will Müller an dieser Stelle vorstellen. Bei Bourdieu gibt es unter dem Begriff der Doxa subsumiert ein Sammelsurium von unhinterfragten und unhinterfragbaren (so scheint es zumindest) “sozialen Konventionen, wie Sitten, Gebräuche, Werte und Normen” (S. 174).
Continue reading →

Klasse und Klassifikation

Die beiden in der Überschrift erwähnten Begriffe sind der Marxschen Theorie entlehnt und weisen darauf hin, dass Müller in seinem Aufsatz Bourdieus Ansichten auch immer wieder in die Nähe von Marx rückt. Warum schreibt Müller in diesem dritten Abschnitt Soziale Klassen und Klassifikationen nun wieder von Klassen, während er zuvor von Feldern und Kapital schrieb? Nun, er möchte, weil er zuvor angab, mit den Feldern die horizontale Dimension des sozialen Raums zu betrachten, wieder dazu kommen, die vertikale Dimension einzuspannen.
Continue reading →

Feld, Kapital = Nutzung, Ressource?

Ganz so einfach lässt sich an dieser Stelle kein Analogieschluss führen, selbst wenn die Überschrift des zweiten Abschnitts in Müllers zweitem Kapitel Soziale Felder und Kapitalsorten: Gesellschaftliche Ressourcen und ihre Nutzung lautet. Auf jeden Fall wird damit angedeutet, in welche Richtung es in diesem Abschnitt geht. Während zuvor noch die triadische Formel Struktur-Habitus-Praxis erläutert und darüber hinaus das Konzept des sozialen Raums angedeutet wurde, geht es jetzt mit einem etwas genaueren Blick zu schauen, welche Möglichkeiten des Austausches von Kapital vorhanden sind und welche Strukturen dahinter stehen. Müller nimmt aus diesem Grund Bezug auf den Bourdieuschen Feldbegriff. Er verkürzt jedoch in seiner Interpretation soziale Felder auf Gebilde, die entlang der horizontalen Achse im sozialen Raum aufgespannt seien (vgl. S. 165). Er vereinfacht die Darstellung, was ein Feld sei auf das Vorhandensein eines, wie auch immer gearteten, Kapitalmarktes, den zugehörigen Akteuren und deren Interessen und Strategien (vgl. ebd.).
Continue reading →

Habitus zwischen Struktur und Praxis

Pierre Bourdieus Konzept des Habitus half dem 2002 verblichenen französischen Soziologen “die Konstitution und Reproduktion sozialen Lebens zu verstehen” (S. 163). Der Habitus gilt als Bindeglied zwischen der objektiven Struktur und der subjektiven Praxis und sollte, in den Augen Bourdieus, die blinde Dichotomie von Subjekt- und Objektzentriertheit als Wahlmöglichkeiten von wissenschaftlichen Paradigmen überwinden helfen. Es gilt die Formel: Struktur-Habitus-Praxis unter der Vorausseetzung der “Universalität von Status- und Klassenkämpfen” (ebd.). Soll heißen, die Kämpfe die ausgetragen werden, gehorchen alle denselben Prinzipien. Kein Kunstgriff, aber ein Hilfsmittel, das diese Universalität sichert, ist die Ökonomie der Praxis, das Annehmen von unterschiedlichen Kapitalsorten, die in den verschiedenartigsten Kämpfen dazu führen, dass dennoch dieselben Mechanismen wirken, jene die auf den Prinzipien des Kapitals fußen. Wie aber reproduziert sich das soziale Leben mithilfe der angegeben Formel?
Continue reading →

Pierre Bourdieus Soziologie

Wer Pierre Bourdieu nicht kennt, dem empfehle ich folgende Einführung von Markus Schwingel. Ich selbst verfüge über dieses Buch und überdies einige andere Aufsätze und Monographien Bourdieus.

Es soll hier jedoch um die aufgesplittete Darstellung eines Aufsatzes von Hans-Peter Müller aus dem Jahr 1986 gehen. Ich werde Versuchen jedem Sinnabschnitt mittels einer Überschrift ein übergeordnetes Thema zuzuordnen.
Continue reading →

Marxens (welt-)politische Ansichten

Dies stellt zunächst den letzten Artikel zu Iring Fetschers Buch Marx dar. Er umfasst inhaltlich die Kapitel 11 und 12 aus Fetschers Buch. Das letzte Kapitel über Marx Privatleben, das eine Fülle biographischer Informationen resümmiert werde ich nicht versuchen in eigene Worte zu fassen. Da könnte ich ebensogut den ganzen Text zitieren. Doch damit wäre niemandem gedient.
Continue reading →

Bye bye Marx? Das Kapital.

Sicherlich nicht. Was diese Überschrift allerdings andeutet ist, dass wir uns dem Ende von Iring Fetschers Buch nähern. Ich halte es in meinen Augen für nicht besonders sinnvoll die ökonomisch, volks- sowie betriebswirtschaftlichen Standpunkte, die ich in Kapitel 10 von Fetschers Buch kennen gelernt habe, an dieser Stelle wiederzugeben. Es hilft sicherlich nicht dem Verständnis Marx’ ideellen Standpunkt nachvollziehen zu wollen. Das Spätwerk, dass Marx im Grunde bereits viel früher begonnen hatte zu schreiben, jedoch nicht lange genug lebte, um aus seinen vielen gesammelten Arbeitsunterlagen auch ein fertiges Werk entstehen zu lassen, und Marx’ Beschäftigung mit den Gesetzen der Ökonomie bietet jedoch einen Aspekt, den ich erwähnenswert finde, und den Iring Fetscher in einem Exkurs zum Abschluss des 10ten Kapitels darstellt. Er beschreibt dort die ökologische Komponente Marx’ ökonomischen Gedankengänge.
Continue reading →

Das Vorgeplänkel zum unvollendeten Hauptwerk Marx’

In Fetschers Buch folgt nun mit dem 10ten Kapitel zwar nicht das letzte Kapitel seines Buches, aber immerhin das umfangreichste Kapitel, welches sich – ganz der Überschrift Das unvollendete Hauptwerk und die Vorarbeiten entsprechend – zunächst auf die Vorarbeiten Marx’ zu seinem späteren Hauptwerk, dem Kapital konzentriert, und anschließend knapp (und dennoch auf einigen Seiten) die wesentlichsten Gedanken des Hauptwerks zusammenzufassen sucht. Nach der Niederlage der Revolutionen in Europa klammerte sich Marx, so könnte man negativ formulieren, an den einzigen Strohhalm, der ihm noch blieb. Das revolutionäre Potential jedenfalls hatte sich nicht entsprechend seiner Vorhersagen entwickelt. Der Strohhalm nun, heißt Großbrittanien. Die dortige Situation, dass die wirtschaftlichen Mächte eine Parlamentsreform anstreben, führt in Marx Augen dazu, dass die Kräfte der Wirtschaft in denen der Politik aufgehen und die Proletarier schließlich erkennen können werden, und folglich auch die Möglichkeit haben werden, ihren direkten Konkurrenten zu bekämpfen (vgl. S. 95ff.).
Continue reading →