Gedichte

An dieser Stelle möchte ich eine Sammlung meiner Gedichte präsentieren. Sie werden alphabetisch aufgeführt werden und hier und dort werde ich außerdem ein paar Anmerkungen zur Entstehung machen – oder auch nicht.

Bitte – 2005: Dies kurze Gedicht, und eigentlich sind es ja nur gereimte Worte, hatte einen bestimmten Adressaten, der allerdings nicht darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass es das Gedicht online zu lesen gibt. Ich überließ es dem Zufall.

Das Nachtstück – 2005: Beim Verfassen des Gedichts gingen mir so einige Gedanken im Kopf herum. Literarische Einflüsse seinerzeit könnten aus der Feder von E. T. A. Hoffmann stammen.

ER – 2006: Dies Gedicht ist dem Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz gewidmet.

Just a dove – 2005: Ein englischsprachiges Gedicht, dessen Adressaten mindestens 2 Personen waren. Beim Schreiben haben sich Gedankenströme überkreuzt und so wurde aus dem Impuls, jemandem etwas mitzuteilen teilweise auch ein Selbstgespräch. Im Mittelpunkt steht aber der Gedanke der Kommunikation.

Letzte Nacht – …: Ein Gedicht, das Goethe gewidmet ist, aber nie fertig wurde. Es entstand zunächst in Gedanken, in einer mehr oder minder schlaflosen Nacht. Am nächsten Morgen konnte ich die zwei Strophen, die ich in der Nacht immer wieder vorgesagt hatte, nicht mehr zusammenbringen. Alles was übrig blieb, ist eine unfertige erste Strophe.

Naturgewalt – 2006: Wenn ich mich recht entsinne, hatte dieses Gedicht einen visuellen Impuls als Ausgangspunkt… der Titel deutet entsprechend darauf hin, dass hier der Anblick einer Person mit den Kräften der Natur verglichen wird.

Neuland – 2006: Dies Gedicht spiegelt ein äußerst positives Gefühl wieder, das sich seinerzeit bei mir eingestellt hat, das allerdings nur von kurzer Dauer gewesen ist… zumindest, wenn ich mich richtig entsinne.

Nicht unbekannt, noch unbenannt – 2006: Der Titel war, auch wenn es sich so anhört, nicht unbedingt aus der Not heraus geboren. Einen richtigen Namen habe ich zwar nicht dafür vergeben, doch der Titel deutet mit dem ersten Teil “Nicht unbekannt” daraufhin, dass die Person, von der die Rede ist, nicht virtuell oder fiktiv genannt werden muss.

Schiefstand – 2006: …

Stoische Ruhe – 2006: Diese Zeilen kritzelte ich während eine Seminarsitzung an der Uni mit Bleistift irgendwo zwischen die Mitschriften. Ich blickte aus dem Fenster, weil ich mit meinen Gedanken nicht im Seminar weilte und sah dort einen schwarzen Raben auf einer roten Mauer hocken. Er weilte dort und enthob mich der geistigen Einsamkeit für einige Minuten, ließ er sich doch nicht ein Mal von vorbeigehenden Passanten irritieren. Ein selbstbewusster Vogel, der erst wegflog, als seine Arbeit getan war.

Warten – 2005: Diese Zeile wurde via GSM-Netzwerk auf ein Mobiltelefon verschickt.

Zu Hause – 2010: Ich notierte das Gedicht auf einem Block, ohne jedoch das Datum festzuhalten. Es ist aber ganz sicher im Jahr 2010 entstanden.

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