Historischer Handschlag nur ein Fake

Einige wissen es vielleicht schon, andere werden es in ihrem Geschichtsunterricht noch erfahren, dass sich Russen und Amerikaner in Torgau trafen, um sich die Hand zu schütteln. Richtig ist, dass es in der Nähe von Torgau bereits ein Zusammentreffen russischer und amerikanischer Soldaten gab, bevor es zu diesem inszenierten Handschlag kam. Die daran beteiligten Soldaten hatten nicht den Rang und verfügten auf amerikanischer Seite noch nicht mal über eine Flagge ihres Landes, und Fotos von einem derartigen Zusammentreffen gibt es außerdem (vgl. NZ).
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Ein bisschen zu spät, oder?

Heute muss ich in einem Artikel der Netzeitung lesen, dass der vergangene Präsidentschaftskandidat der Demokraten in den USA, John Kerry, auf einer Veranstaltung in Boston die Propaganda-Methoden der Republikaner im Wahlkampf rügt und ihnen damit indirekt Wahlbetrug vorwirft. Ein bisschen zu spät, oder? Die von Kerry vorgetragenen Einwände waren bereits in der Berichterstattung während des Wahlkampfes ein Thema gewesen, so z. B. dass Leute eingeschüchtert oder in die Irre geführt worden seien. Wenn ich diesen knappen Artikel lese, fallen mir persönlich außer der bereits gestellten Frage noch zwei weitere Aspekte ein, die ich an dieser Stelle gerne zu bedenken gebe. Vielleicht liegt der ein oder andere ja diesbezüglich mit mir auf einer Wellenlänge, oder möchte gerade dagegen argumentieren; über Kommentare bin ich dankbar.
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Netsky, Sasser und kein Unrechtsbewusstsein? – Faken!

Auf den Internetseiten des Kölner Stadtanzeigers findet sich heute ein Artikel, der über den mittlerweile 18-jährigen Sven J., den Entwickler der Würmer Netsky und Sasser berichtet. Gelesen habe ich den Artikel in der Printausgabe des Stadtanzeigers, den ich von heute an, eine Woche lang kostenlos zur Ansicht erhalte und noch nicht einmal irgendwelche Verpflichtungen z. B. eines Abonnements eingehe. Interessant fand ich den Artikel nicht unbedingt wegen der Informationen, die er unmittelbar vermittelt, die direkt in ihm schwarz auf weiß geschrieben stehen, sondern vielmehr die bei mir, während und nach der Lektüre entstandenen Assoziationen.
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Gespräch mit einem USA-Reisenden (I)

Es sei an dieser Stelle, wie bei manchen Hollywoodfilmen auch, angemerkt, dass Teile des hier fiktiv geschilderten Gespräches inhaltlich auf einem wahren Kern beruhen. Der Autor – c’est moi, befindet sich derzeit in good old Germany, sein Gesprächspartner befindet sich derzeit wirklich in den USA. Die hier geschilderten Worte hat er zum Teil aus einem Erlebnisbericht desjenigen USA-Reisenden entlehnt und den Rest in literarisch freier Konsequenz dazu gedichtet. Es wird dem Leser eventuell sogar ohne Dazutun möglich sein, die gedichteten Stellen zu erkennen. Die, als vom Autor selbst stammenden, kenntlich gemachten, Gesprächsteile zeugen ein wenig von seiner Sicht der Dinge sind jedoch nicht immer ganz ernst zu nehmen, vor allem aber nicht falsch zu verstehen. Das Kürzel für den USA-Reisenden lautet “U”, das Kürzel vom Autor lautet wie immer “AT”. Also festhalten, anschnallen und ab geht’s …
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