László Birós Kugelschreiber

Einen Füllfederhalter muss man nachfüllen, immer und immer wieder. Zwar hat sich die Technik hier auch geändert, doch Ende der 1930er Jahre musste man seinen Füllfederhalter noch in ein Tintenfass tunken und mit Tinte füllen. Für Leute, die viel Schreiben, eine Farce – ein Unding. Den Gedanken gerade am Zopf gepackt und just geht einem die Tinte aus. So jemand, der viel schreibt, war auch László Biró, ungarischer Journalist, der 1938 einen nachfüllbaren Kugelschreiber mit drehbarem Kolben, zusammen mit der Unterstützung seines Bruders, entwickelte. 1899 geboren, war er ein Kind des Kommunismus.
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Reality-TV und kein Ende?

“Jetzt sind wir mittendrin im Wirklichkeitswahnsinn der Privatsender.”

So heißt es zumindest in der aktuellen Ausgabe des Stern (06/2001). Nicht erst seit ich diesen Artikel von Michael Ebert gelesen habe, frage ich mich, ob wir Deutschen so viel Reality-TV noch vertragen können. Mit dem großen Bruder hat es angefangen und mit einem Dutzend weiterer Formate wird jetzt das deutsche Privatfernsehen überflutet. Als vor nicht ganz zwei Jahren die Diskussionen kein Ende nehmen wollten, dass Big Brother, ein Sendeformat von John de Mol, in Deutschland gezeigt werden sollte und durfte, verstand ich den Wirbel darum nicht. Hätte ich jedoch damals gewusst, wo es sein Ende nimmt, wäre ich schlichtweg gegen ein solches Format gewesen.
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Kath. Kirche contra Popmusik?

E Nomine patres et filii et spiritus sancti. Übersetzt heißt das aus dem Lateinischen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Ein hoch heiliger Satz, eine Anhäufung lateinischer Genitive (wer einmal Latein gehabt hat, wird wissen, was ich meine), die gleichzeitig der Musikgruppe “E Nomine” zur Einleitung für ihren neuen Titel in 2000 galt. Vater unser heißt das Meisterwerk an Hohn und Spott für die Kirche? Jedenfalls gab es keine Reaktionen der katholischen Kirche in Deutschland auf dieses Lied. Zumindest keine nennenswerten, die medienwirksam publik gemacht worden wären, andernfalls hätte ich davon Wind bekommen. Ich finde persönlich nicht, dass dieses Lied und andere mehr die Kirche auch nur im Geringsten bloßstellen. Vielmehr glaube ich, dass es der Versuch ist, ein Gebet an den aktuellen Musikgeschmack anzupassen. Mit Beats und Drums eroberten sich E Nomine die Charts im Jahr 2000. Ein Hauch von Gothic und Gruftietum schwingt wohl mit, doch können auch Normalsterbliche sich diesen Titel antun.
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Linux goes 3D

Das Thema Linux und 3D-Grafikkarten ist längst kein Buch mit sieben Siegeln mehr. Ende 1999 sah das noch etwas anders aus. Zu diesem Zeitpunkt las ich bei 3d-forum.de , dass die ersten Versuche unternommen wurden, Linux vollkommen 3D-tauglich zu machen. Persönlich habe ich habe Linux schon in einigen Varianten ausprobiert, wenngleich immer nur sehr kurz und nie sehr intensiv; ich hatte mir ja sogar die SuSE-Linux-Distribution in der Version 6.0 gekauft.
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Fernabsatzgesetz

Am 30. Juni 2000 wurde das neue Fernabsatzgesetz beschlossen. Besonders die Diskussion um Onlineauktionen, die zu dieser Zeit aufgekommen war, veranlasste wohl die Politiker zu einer solch schnellen Maßnahme. Wir erinnern uns, bis dahin war die Rede von einer Menge von geprellten Kunden, denen seitens der Gesetzgebung keinerlei Rechtsgrundlage geboten worden war.
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Foto und McMex

Das einzig Interessante, das ich heute erwähnen kann, ist, dass ich meine Freundin in Remscheid besucht habe, und dass ich meinem Auto leider eine kleine Beule zugefügt habe. Es ist wirklich nicht der Rede wert, aber halt ärgerlich. Am Abend hab ich dann mit meiner Freundin noch ihre Bekannte A. in ihrer Kneipe besucht, um ein Negativ von einem Film abzuholen. A. hatte Melanie zu ihrem Geburtstag ein Foto von uns beiden geschenkt und ich finde, es ist ein wirklich gutes Foto. Meine Großmutter findet das auch, und deshalb möchten wir gerne auch einen Abzug davon haben.
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Space Cowboys in Bergisch Gladbach

Da wir uns gestern Nachmittag ein wenig nach dem Kino in der Stadt Bergisch Gladbach umgeguckt hatten, haben wir es auch gefunden. Denn, wer suchet, der findet und wer nicht sucht, der wird nicht finden. Wir haben gesucht und gefunden und uns dann gestern dazu entschlossen, heute ins Kino zu gehen. Das Kino hier hat 3 Kinosäle und ist eigentlich voll okay. Besonders viele Filme können sie nicht zeigen, angesichts der “nur” drei Säle, doch immerhin hat die Auswahl uns genügt, um zur richtigen Zeit einen Film zu finden, den wir uns angucken wollten. Da wir um 14:45 Uhr noch nicht so weit waren unser Essen zu uns zu nehmen, respektive, weil meine Großeltern das Essen noch nicht fertig hatten, sind wir dann in die 17:15 Uhr Vorstellung gegangen. Welchen Film haben wir beide uns angeguckt ? Space Cowboys. Richtig, der Film, wo die Rentner in den Weltraum geschossen werden.
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