Todesstrafe von M. S. bis auf Weiteres ausgesetzt

M. S.

Zur Linken können die LeserInnen M. S. entdecken. M. S. heißt mit vollem Namen Marzipan Schwein und fristet, in Folie eingeschweißt, eine äußerst unbehagliche Gefangenschaft irgendwo im Oberbergischen. Das Urteil, das Marzipan Schwein erwartet, klingt für unsere Breitengrade gewöhnte, zartbesaitete Ohren martialisch und doch darf die Wahrheit nicht unausgesprochen bleiben. M. S. wusste nicht, wie ihm geschieht, als er aus der Masse des Marzipans heraus gehoben, und von den Richtern der industrialisierten Marktwirtschaft vor seine zivilisiert wirkenden Henker geführt wurde.

Das Erstaunliche im Fall des M. S. ist, dass seine Galgenfrist bereits abgelaufen ist. Sein wie ein Brandzeichen wirkendes, auf die Folie gedrucktes Haltbarkeitsdatum gilt bereits seit einigen Tagen als überschritten. Gleichwohl weilt Marzipan Schwein noch unter uns. Die Frage ist: Wie lange noch? Einer solch komplexen Frage nach dem Warum können wir von der Redaktion von AlexT.DE leider nicht nachgehen. Dafür sind unsere Mittel zu begrenzt. Die Redaktion behält sich jedoch vor, das Schicksal von Marzipan Schwein mit einem kleinen Nachruf zu würdigen, wenn ihr zu Ohren kommen wird, dass wir kein Grunzen mehr von M. S. zu erwarten haben. Von einer Berichterstattung über die Hinrichtung sehen wir indes auch ab, so etwas gehört unserer Meinung nach nicht in die Öffentlichkeit.

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