Wenn dich der Schlag trifft,…

… ist’s ein Mensch, den du nicht kennst. Kaum ein Augenblick in dem die Erinnerung nicht wach wird. Fremd ist sie und doch bekannt; bleibt’s, selbst wenn der Schlag dich trifft, die Wogen der Vergangenheit dir den Sand aus den Augen schwämmen und dich klar sehen lassen. Beim vierten Blick wird’s nicht anders sein als noch beim ersten Erkennen. Biblisch wirkt der biologische Schwarm, den sie dir beschert. Bekreuzigst dich, versinkst in diesem kaum verstandenen Gedanken, verschränkst Erinnerung und Wahrheit, Illusion und Realität.

Wie ein altes Möbel den längst Verstorbenen dich wahrnehmen lässt, dies Bild dich spürbar irritiert. Zwischen den Welten wandelt dein zweites Ich in Tunneln, die sich aus Demut und Gewissheit speisen. Dein Gewissen dich beschleicht, dass du ihr damals den Weg im Dunkeln unbeleuchtet ließest, doch die Möglichkeit sich nicht mehr auftut eine Wahrheit stiftende Fackel anzuzünden. Für jetzt und irgendwann nimmt er den Funken der Hoffnung, der vom Druck des Lebens erstickt wurde, mit ins Grab. Er wird sich nicht drehen und nicht wenden, nicht voraus blicken, noch zurück. Es wird ihm einerlei und was er sieht bleibt unentdeckt. Sie fesselt ihn erneut und doch zum ersten Mal. Seine Blicke sind gelenkt von den Magneten, die an ihr heften, und seinem Kraftfeld wohlig Chaos stiften. Hat er? Vielleicht hat er.

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