Warum die Flugsaurier vom Himmel fielen?

Eine mögliche Antwort auf diese Frage könnte lauten: Weil vor 200 Millionen Jahren ein Tag nur neuneinhalb Stunden dauerte. Damit ist natürlich noch niemandem geholfen. Warum könnte ein Tag vor 200 Millionen Jahren nur 9 1/2 Stunden gedauert haben, und was hat das mit den prähistorischen Flugechsen zu tun?

Fangen wir anders an. Legen wir heutige Gravitationsverhältnisse zugrunde, ist es aerodynamisch undenkbar, dass die von uns gedachten, tonnenschweren Flugechsen sich in den Himmel erheben konnten (vgl. P. M.-Magazin 08/2004, S. 22). Nach Überlegungen des russischen Geophysikers Eugeniy Belshesov allerdings, verfügte die Erdatmosphäre zu dieser Zeit über andere Druckverhältnisse als Heute. Vor 200 Millionen Jahren soll die Erdhülle aufgerissen und die Kontinente entstanden sein. Das nachfließende Magma aus dem Kern der Erde führte zu einem Aufblähen des Planeten.

“Die Theorie der Kontinentaldrift wurde 1912 vom deutschen Meteorologen Alfred Wegener entwickelt” (ebd.).

Für den russischen Geophysiker ist es nicht undenkbar, dass der Radius der Erde seither zugenommen hat, auf das 1,6fache,

“und seine Drehgeschwindigkeit um den Faktor 2,56 abgenommen hat” (ebd.).

Kurz gesagt, veränderten sich die Verhältnisse auf der Erde, der Luftdruck, die Dicht der Atmosphäre und das Gewicht der Luft nahmen zu. In der P. M. heißt es an dieser Stelle knapp,

“die Luftsaurier fielen praktisch vom Himmel und setzten ihre Evolution als Landtiere fort” (ebd.).

Die Annahmen von Belshesov, über den ich zudem keine weiteren Information ausfindig machen konnte, was vielleicht an der andersartigen Verschriftung seines Namens liegen könnte, stehen in enger Relation zur Hypothese des Berliner Forschers Ott Christoph Hilgenberg “vom wachsenden Erdball” aus dem Jahr 1933 (vgl. ebd. oder z. B. TU-Berlin). Auf den Seiten der TU nun findet sich sowohl eine Darstellung pro Hilgenbergs Hypothese, wie auch eine dagegen. Ein Prof. Jacob nimmt eine positive Grundhaltung zu Hilgenbergs Hypothese ein und führt u. a. an, dass sich dessen Erkenntnisse mit den bisherigen paläontologischen Erkenntnissen ergänzen würden und außerdem “Neue Erkenntnisse und aktuelle Berichte über Phänomene wie Neutrino-Power oder Quantenäther, die Higgs-Energie und das Multiversum” (TU-Berlin) vermuten ließen, dass Hilgenbergs Hypothese nur derzeit den üblichen Annahmen widersprechend sei, in Zukunft jedoch vielleicht sogar hinreichend Fürsprecher erhalten könnte. Alle angeführten Phänomene seien jedoch sorgfältig zu überprüfen und selbst noch nicht gesichert.

Die Position contra Hilgenberg wird vertreten von einem gewissen Prof. Bruhn, der an der TU Darmstadt lehrt und eine Menge gegen Hilgenbergs Hypothese und Jacobs Verfechtungen ins Feld führt (vgl. ebd.). Beispielsweise finden sich bei Bruhn eine Menge Verweise auf die von Jacobs hingewiesenen Phänomene, von denen Bruhn einige mit dem Attribut parawissenschaftlich, abwertend betitelt und in eine Schublade zu stecken gewillt ist. Wer darüber hinaus noch gewillt ist, sich der Thematik zu widmen, dem empfehle ich die Verweissammlung an der Stelle der TU-Berlin unterhalb Bruhns Stellungnahme, sowie das Bemühen einer Suchmaschine mit einigen der hier genannten Stichworte.

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