Bekanntschaften…

Die letzten Tage ist eigentlich wieder recht viel passiert. Den Job, den ich bei meinem Cousin in seiner Firma hätte annehmen sollen, habe ich dann doch nicht angenommen. Es gab für mich einige Unstimmigkeiten, die mich davon abgehalten haben, dort weiter Zeit und Kraft zu investieren. Es wäre durchaus eine gute Chance gewesen und ich hätte einiges Lernen können, so bleibt es bei einem kurzen Ausflug, der mir doch einiges gezeigt hat.

Darüber hinaus habe ich in den letzten Tagen einige neue Leute via ICQ kennen gelernt. Erstaunlich viele neue Leute, in einem so kurzen Zeitraum. Zum einen habe ich ein junges Mädchen aus Brasilien kennen gelernt, einen Jungen aus Israel, einen anderen aus der Ukraine, mit dem ich mich sehr oft noch unterhalte, der auch schon in Deutschland war und im nächsten Jahr in Köln die deutsche Sprache studieren möchte. Sein Deutsch ist wirklich gut und er ist nur ein wenig älter als ich. Dann habe ich jemanden aus Wien kennen gelernt, der wohl nur ein Problem mit einem Javaapplet hatte und mich deswegen fragen wollte. Wir werden wohl auch noch öfter miteinander sprechen. Und zwei Leute aus der näheren Umgebung, aus Dellbrück und dem Orteils Bensberg aus Bergisch Gladbach, habe ich auch kennen gelernt. 🙂 Mal sehen, was sich aus den Bekanntschaften so ergibt. Darüber hinaus habe ich heute 12 Mark überwiesen und werde das erste Mal in der Geschichte meiner Homepage Werbung auf einer anderen Seite machen. 3000 Bannereinblendungen bekomme ich dafür, für 3 verschiedene Banner. Mal sehen, ob mir das ein paar mehr Nutzer bringt.

Ihr könnt euch freuen, an dieser Stelle geht es weiter mit meinem Lesetagebuch zu Wolfang Hohlbeins Das Avalon Projekt. Beim letzten Mal war ich dabei stehen geblieben, dass Rudger sich die Stelle anschauen wollte, an der man das Mädchen gefunden hatte. An dieser Stelle findet Rudger einen Dolch, den er intuitiv in seine Tasche steckt und das Auffinden erst ein Mal für sich behält. Außerdem ist an dieser Stelle zwischen den Trägern der Bohrinsel, wie auch immer, 4-blättriger Klee gewachsen und das in großen Mengen. Alles sehr verwunderlich, deutet aber wohl auf die Herkunft der Geschichte hin, und das wir uns im Genre Fantasy bewegen. Der Versicherungsagent möchte sich das gefundene Mädchen noch ein Mal aus der Nähe ansehen, sich eventuell kurz mit ihr unterhalten. Er wird von zwei Mitarbeitern der Bohrinsel zu dem Raum gebracht, in dem das Mädchen eingesperrt worden ist und als er Morgan Andreotti, so der Name des Mädchens, vorfindet, passiert in zweierlei Hinsicht etwas sehr Komisches mit ihm. Zum einen wird er sehr wütend über die Inhaftierung des Mädchens, vor allem als er ihren physischen Zustand betrachtet. Andreotti war äußerlich ein Wrack, ihr Handgelenk, an dem sie mit Handschellen an ein Bett gekettet worden war, war abgeschürft und überhaupt schien sie sehr blass und kraftlos. Irgendetwas ließ Rudger spüren, dass das Mädchen im Sterben lag. Er war darüber sehr erboßt und brachte in sehr kurzer Zeit sehr viele Emotionen zu Tage. Er kümmerte sich binnen Sekunden darum – auch wenn er dafür ein wenig rumbrüllen musste -, dass das Mädchen losgemacht wurde und trug sie hinauf auf das Deck der Bohrinsel, in das Büro von Spangler. Zur Erinerrung, Spangler ist der Junior des Besitzers der Bohrinsel. Nun, Rudger möchte unbedingt alles in die Wege leiten, dass das Mädchen von der Bohrinsel runter aufs Festland, zu einem Arzt kommt. All diese Dinge, so heißt es in dem Buch, tut Rudger nicht direkt aus eigenem Willen heraus, sondern vielmehr gesteuert durch irgendeine Macht. Es gibt immer wieder Stellen im Buch, wo Rudger anfängt darüber nachzudenken, was er eigentlich gerade getan hat und er kommt für sich selbst in diesen Momenten zu keiner Antwort. Doch Rudger muss eine Menge Überredungskünste aufbringen und gerät wohl in ein lebensgefährliches Abenteuer, denn ein Sturm zieht auf, und es ist normalerweise nicht mehr möglich von der Bohrinsel aufs Festland zu kommen. Einen Hubschrauber werden sie nicht bekommen, weil es dem Piloten zu gefährlich ist, in einem Sturm die Bohrinsel anzufliegen. Rudger beschließt kurzerhand in einem Boot, mit Spangler und einem weiteren Angestellten der Bohrinsel, selbige gen Festland zu verlassen. Was Rudger noch erlebt, und ob er den Sturm auf See überlebt, dass erfahrt ihr im nächsten Teil des Lesetagebuchs. Seid gespannt.

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