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Wovon redet der Kerl jetzt schon wieder? – Pardon, schreibt er nun… Ganze zwei Jahre ist es her, und die Single ist ausverkauft, zumindest bei Amazon. Im Juli 2004 ließen Groove Coverage es sich nicht nehmen, einen Titel auf ihr damaliges Album zu packen, der gänzlich unterscheidbar war von allem, das man bis dahin von der Combo gewöhnt war. Mainstream hin, Frühlingsgefühle her! Der Mai sagt auf Wiedersehen und die Sonne bald solange guten Tag, dass die Stechmücken die e-Funktion in praxi ausfüllen. Offensichtlich wurde das damalige Maxi-CD-Cover jedoch nicht für einen Sommerhit entworfen. Wer bitteschön steht darauf in Pumps zu schwitzen, außer vielleicht ein paar torkelnde Transvestiten auf der Loveparade. Take it easy – swing – der Grundtenor von diesem Song geht an die Nieren, oder auch nicht. Wer leisure time beschwingt musikalisch untermalen möchte, der darf die Single getrost auflegen, auch zwei Jahre, nachdem sie erschien. Jeder darf, keiner muss und alle, die’s tun, werden ihr noch gerecht werden.

Wer ist “Sie” (für mich)?

Ach, da war ja noch was. Richtig, die Frühlingsgefühle. Damit wollte ich keinen Rave-Song aus den 1990ern ansprechen, sondern vielmehr eine ganz persönliche Interpretation zum Besten geben. Ich bin kein Barde und werde nicht das Trällern anfangen, fangt nicht erst an zu bangen. Freunde der Nacht, gebt fein Acht. “Sie” wird besungen, und “Sie” geht mir durch Mark und Bein, durch Geist und Seele, Herz und Verstand. Drum warten alle, warte ich gebannt. Augen auf für die attraktive Reizüberflutung. Es gibt Tage, an denen möchte man aus seiner Grube krabbeln, stattdessen schreibt es sich viel einfacher an einer Kurzgeschichte: Angsthase. Wer weiß, wann dieses Machwerk ein Mal das Licht der Welt erblickt. Vielleicht ist es ja nicht nötig, und alles löst sich noch in Wohlgefallen auf. Zum Auswendiglernen der Lyrics komm’ ich nur dann, wenn ich mir den Track noch auf den Player pack’. Auf, auf, zack, zack.

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