Tui, tui, tui!

Anbei erscheint ein Text, ein kleiner satirisch sarkastischer Beitrag, den ich für einen Wettberwerb einer Onlinegemeinschaft verfasst habe. Dem Text liegt ein Bild einer Printwerbung zu Grunde, das der Leser vorher unter dem folgenden URL anschauen sollte. Erst dann wird er in der Lage sein, den Text hinreichend zu verstehen. Denn das ist der Sinn dieses Wettbewerbs gewesen, die Textidee auf die Printwerbung zu beziehen.

Nach einer wahren Begebenheit: “Tui” denkt sich der Kleine, weil nur er weiß, was es bedeutet. “Tui” denkt sich die Große, weil nur sie weiß, was es bedeutet. Jeder ahnt es, und trotzdem tun es immer noch nicht alle. Tui! “Tui” dachte sich auch der Große – Single, 110 m² Appartement – daheim, wenn er doch einmal im Leben so eine Frau kennen lernen würde. In seinem Unterbewusstsein regte sich etwas, er wollte es jetzt endlich wissen, was es bedeutete, den Service dieser Reisegesellschaft in Anspruch nehmen zu können. Gesagt, getan, er nahm den Hörer zur Hand und rief im nächsten Reisebüro an, konfrontierte die Person weiblichen Geschlechts am anderen Ende der Leitung mit einer für sie einsilbig-unverständlichen Frage: “Tui?” Nach einer Weile des Fragens seitens der Angestellten im Reisebüro und einigen Antworten seitens des Anrufers, waren beide sich einig. Sie mussten sich sehen, so bald als möglich. Zum Abschied sagten beide leise “tui” und legten den Hörer zurück in die Schale. Gute 9 Monate später las man in der hiesigen Lokalzeitung, im Anzeigenteil, “Wir verkünden mit Freude und Stolz, dass wir endlich wissen, wovon wir reden.” Am 1. April fand sich zwischen den übrigen – der kleinen Lea, des kleinen Jan, und vielen mehr – die Geburtsanzeige des kleinen Tui. Nach ein paar Jahren finden wir eine Anzeige in einem Magazin, sie zeigt den kleinen Tui mit seiner Mama im Urlaub in der Karibik, den sie sich nur haben leisten können, weil der Papa – Single, 110 m² Appartement – sie hat sitzen lassen und fortan für den Lebensunterhalt von beiden aufkommt. Tui!

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