Unfassbar, aber wahr

Kaum zu glauben, Selbsterkenntnis ist wohl der erste Weg zur Besserung, aber eben auch ein interessantes und Glück bringendes Gefühl für einen selbst. Wie ich in diesem Kontext darauf zu sprechen kommen möchte, hängt etwas neben der Beudeutung, die allgemein mit dieser Situation des Selbsterkennens verbunden wird. Ich möchte nicht von mir berichten, als jemandem, der in welcher Form auch immer, nicht ganz das Richtige tut und dann zu der Erkenntnis gelangt, dass es anders besser sei. Vielmehr will ich aus der Perspektive berichten, dass ich aus einer Beziehung heraus erkenne, was besser für mich ist, und es mich glücklich macht, aber auch voran bringt, wenn ich erkenne, was ich eigentlich will. Die Zeiten sind vorbei, in denen man sich an Oberflächlichkeiten aufgehalten hat, es ist schön, das in der Rückschau zu erkennen. Bis dahin ist es vielleicht noch halbwegs dieselbe Intension ((=Sinn)), die hinter der Bedeutung meiner Gedanken steht, wie hinter dem, was im Grunde jeder sofort damit (Selbsterkenntnis) verbindet.

Doch jetzt ist es anders, geht es weiter. Denn ich bin der Meinung, das mir eine Beziehung heuer nur aus dem Ruder laufen würde, weil ich es wollte und weil es Dinge gibt, die in meiner Vorstellung von Zukunft keinen Platz haben, besser gesagt, weil eben Dinge fehlen, die in meiner Planung von Zukunft vorkommen sollten. Es ist, was jeder kennt und man Pferdestehlen nennt, was ich vermiss und eben ganz gewiss. Seit einigen Monaten versuche ich schon diesem Gefühl von mir nachzugehen und bei Vielem, was ich entdecke, werde ich im Ergebnis im Grunde bloß enttäuscht. Doch bin ich nicht gekränkt, aber fast so weit zu sagen, dann hat es keinen Sinn, so wie es ist. Ich möchte Gemeinsamkeit erleben, die aneinander schweißt, durch dick und dünn, es uns nicht auseinander reißt. Es ist schade, wenn man dann oft genug feststellt, dass man selbst sich derart selbständig gemacht hat und andere wiederum, machen den Rücken krumm, beugen sich dem Willen adulter Leute, eben ihrer Parentalgeneration von heute. Einige Monate schon trag ich einen Gedanken, stell Fragen und hoff’ auf Antworten, die’s halten in Schranken. Doch alles nützt nichts mir, denn kommt kaum diese Stimmung auf von WIR.

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