Look at me now

It’s weekend – nur mit Scooter hat das wenig zu tun. Wenn man nicht immer ganz glücklich darüber ist, sich mit den Zwängen des gesellschaftlichen Lebens abzugeben, kommt notgedrungen irgendwann eine gewisse Ernüchterung auf…

Man würde sich nicht wohlfühlen in der eigenen Haut. Ambivalenz ist das große Stichwort, mit dem z. B. auch J. M. R. Lenz zu tun hatte. Sicher, von ihm hat man gesagt, er sei krank gewesen. Wenn man sich die Aufzeichnungen anguckt, muss man dem Urteil vielleicht Recht geben. Aber wie viele Leute sind Fähnchen im Wind? Drehen sich mit dem für sie einfachsten Weg einfach mit? Mir ist nicht daran gelegen, immer diesen “einfachen” Weg zu gehen. Nein, ich will auch die schwierigen Wege erproben. Aber: Ich will Spaß. Warum? Weil das Leben nicht nur todernst sein kann. Das haben sicher auch die Jecken an Karneval gedacht. Aber bitte Leute, tut mir den Gefallen, besauft euch nicht. Die Illusion, der ihr euch hingebt, ist mit Worten schwer zu fassen. Ich bin kein Anti, aber alles andere auch nicht. Jugendliche, die am Vormittag nicht mehr geradeaus laufen können, LaLü, LaLa, der KT ist da…

Schluss mit lustig. Wenn man im Leben Spaß haben will, vertraut man am besten auf sich selbst, von sich und Seinesgleichen schon zu oft enttäuscht. Das hat mit Verbitterung nichts zu tun, lasst es uns positiv formulieren als Kontrollgewinn. Doch auch hier sind die Labilen arm dran. Ach wie gut, dass keiner weiß, dass mir war so heiß. Die Lust stieg in mir auf, breitete sich aus, das geistige Auge ausfüllend, machte mich zum Zauberlehrling der ganz speziellen Magie.

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