Ambiguität

Kapitel 3 Ambiguität in Löbners Semantikeinführung habe ich nur in Teilen gelesen und möchte daher an dieser Stelle keine Zusammenfassung liefern. Löbners Vorgehensweise hat sich auch in diesem Kapitel nicht verändert. Zunächst beschreibt er semantische Phänomene immer erst für Wörter und Ausdrücke, die er in Kapitel 3.1 mit einem Fachbegriff benennend in Lexeme umtauft. Der Begriff leitet sich von Lexikon ab und weist auf den Aspekt hin, dass wir für derlei Einheiten grundlegende Konzepte gespeichert haben. Auf der Ebene der Lexeme führt Löbner die Begriffe der Homonymie, der Polysemie und der Vagheit ein.

Eine englischsprachige Zusammenfassung von Inhalten John Lyons’, die sich ebenfalls mit dem Thema der Homonymie und Polysemie, darüber hinaus noch mit der Synonymie beschäftigen hatte ich bereits vor einiger Zeit angefertigt (vgl. Lexical meaning: homonymy, polysemy, synonymy).

Löbner spricht das Konzept der Bedeutungsverschiebung beispielhaft mit den Varianten der Metonymie, der Metaphorik und der Differenzierung an, und vertieft den Aspekt der konsistenten Interpretation. Außerdem greift er das Verhältnis von Bedeutungsverschiebungen und Polysemie heraus und geht näher darauf ein.

Löbner, Sebastian, 2003: Semantik. Eine Einführung. - Berlin u. New York: de Gruyter.

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