Aliens vor der Haustür …

… haben zumindest die Nordamerikaner (USA, Kanada) :), wenn man das nachfolgende Bild auf sich wirken lässt.

Foto eines Sternmull


Im Februar diesen Jahres wurde in einigen Magazinen die Aufmerksamkeit auf den kleinen Säuger gelenkt, doch dazu später mehr. Ich stieß erst in der Ausgabe 4/2005 der Zeitschrift P.M. auf dieses rekordverdächtige Tier. Die P.M. übertitelte ihren kleinen Artikel mit der Überschrift Weltmeister im Schnell-Fressen, und das ist der kleine Sternmull auch. “In einer Viertelsekunde berührt, erkennt und verschlingt er die Nahrung. In einer Sekunde kann er dreizehn verschiedene Nahrungsquellen untersuchen und beurteilen. Für die Entscheidung braucht das Tier nur 0,008 Sekunden” (P.M. 4/2005, S. 29). Über den Sinn und Unsinn dieser unnachahmlich rasanten Vertilgungsprinzipien hatte sich der Biologe Kenneth Catania von der Vanderbilt Universität in Tennessee, USA, so seine Gedanken gemacht, nachdem er das Tier mit einer Hochgeschwindigkeitskamera beim Fressen gefilmt, und den Sternmull darüber hinaus in einer Studie eingehender untersucht hatte – der New Scientist berichtete darüber im Februar (vgl. New Scientist Breaking News). Für die nicht Englisch sprechenden und lesenden ZeitgenossInnen kann man in etwa die gleichen Ergebnisse zusammengefasst bei Spiegel-Online finden (vgl. Spiegel-Online).

Darüber hinaus finden sich auf den Seiten noch weitere, in meinen Augen abstrakt anmutende Fotos des kleinen Säugers. Hiermit sind wir dann wieder bei dem Aspekt angelangt, der mich bewog, überhaupt ein paar Worte über das Tier zu verlieren. Wer sich das Bild hier und die Fotos auf den anderen Internetseiten anschauen möchte, wird feststellen, dass das Tier in seinem Erscheinungsbild vielen Figuren aus Science-Fiction-Welten ein Vorbild sein könnte. Außerdem wird vielleicht nach der ausgiebigen Berichterstattung – diese ging und geht weit über das hier Präsentierte hinaus (vgl. Google) – der eine oder andere Autor oder Filmemacher sich inspiriert fühlen, eine derartige Figur in seinem nächsten Werk unterzubringen, oder zumindest Teile – wie makaber – davon. Viel Spaß beim Vermehren der gewonnenen Einsichten.

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